Welcher Hund ist für Wohnungen geeignet?

Das Leben in der Stadt bietet Vorteile, weil Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitveranstaltungen und die Arbeitsstätte schnell zu erreichen sind.

Hundefreunde stehen allerdings vor dem Problem, für die enge Stadtwohnung die richtige Hunderasse auszuwählen. Auslauf bietet sie ihm kaum und aufgrund des stressigen Jobs bleibt kaum Zeit für lange Spaziergänge.

Hunde für die Stadtwohnung sollten weniger lauffreudig sein, damit sich tagsüber keine ungenutzten Energien aufstauen. Viel kläffen dürfen sie nicht. Das könnte Ärger mit den Nachbarn geben. Der Wohnungshund muss mit den Temperaturen der zentralbeheizten Wohnung zurechtkommen. Rassen mit dichter Unterwolle sind nicht zu empfehlen.

Eine Rasse, die sich für die Haltung in der Wohnung eignet, ist die Englische Bulldogge . Ihr liegt das Faulenzen auf dem Sofa im Blut.

Bedingt durch ihre Kurzköpfigkeit leidet sie unter Atemnot, wodurch lange Spaziergänge nicht vertragen werden. Das Fell der Englischen Bulldogge ist kurz und glatt. Es schützt sie vor dem übermäßigen Schwitzen und lässt sich gut pflegen. Hundehaare haften nur mäßig an den Polstern an. Darüber hinaus zählt die Englische Bulldogge zu den gemütlichsten Hunden überhaupt. Selbst Fremde bringen sie nur schwer aus der Ruhe.

Kleiner und leichter ist der Mops. Auch er ist kein Laufhund und schon gar kein Kläffer. Sein fröhliches Wesen macht ihn bei Groß und Klein beliebt.

Mit Kindern kommt der Mops gut zurecht, ebenso mit Artgenossen. Das Fell der Rasse lässt sich leicht pflegen. Das regelmäßige Abbürsten reicht aus.

Der Havaneser besitzt ein langes Deckhaar, jedoch kaum Unterwolle. Deswegen kann er in der Wohnung gehalten werden.

Da er im Vergleich zu anderen Rassen nicht haart, eignet er sich für Allergiker. Der aufgeweckte Hund möchte beschäftigt werden, weshalb er beispielsweise ins Büro mitgenommen werden kann.

Hier bereitet er auch den Mitarbeitern Spaß und reduziert das allgemeine Stresslevel. Da es sich um eine kleine Rasse handelt, lässt er sich im Fahrzeug oder in der Bahn gut unterbringen.

Der Pudel ist ein Hund, der in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen hat. Ein Grund hierfür mag seine Eignung für die Stadtwohnung sein. Die Rasse haart nicht, sie ist sehr intelligent.

Da es den Pudel in drei Größen gibt, nämlich als Zwerg-, Klein- und Großpudel, findet jeder Interessent für sich den passenden Hund. Ein Merkmal, das ihn für die Haltung in der Stadt auszeichnet, ist der ihm abhanden gekommene Jagdtrieb. Somit besteht keine Gefahr, dass er herumstreunenden Katzen hinterher rennt oder dass er das im Haus gehaltene Kaninchen der Freundin verfolgt.

Bevor ein Hund für die Stadtwohnung angeschafft wird, sollten die rechtlichen Gegebenheiten geprüft werden. Sonst gibt es später Ärger und der Hund muss abgeschafft werden. Mieter sollten sich die Erlaubnis des Vermieters einholen.

Wer Wohnungseigentümer ist, stimmt sich mit dem Nachbarn ab, denn ein Hundehasser nebenan kann zur echten Herausforderung werden. Soll der Hund zur Arbeit mitkommen, ist die vorherige Erlaubnis des Arbeitgebers erforderlich. Wer den Vierbeiner von sich aus mitführt, riskiert eine Abmahnung. Falls es unter den Kollegen Tierhaarallergiker gibt, sollte auf diese Rücksicht genommen werden. Bleibt der Hund ganztags in der Wohnung, lässt sich für den zwischenzeitlichen Spaziergang ein Gassigehservice beauftragen.

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