Hundesteuer – Städte und Gemeinden entscheiden über Höhe

Oft herrscht Verunsicherung bezüglich der Höhe der Hundesteuer. Die Hundesteuer wird erhoben, um dafür Sorge zu tragen, dass die Anzahl der Hundehaltungen in Grenzen bleibt. Zunächst einmal ist jeder Hundehalter hundesteuerpflichtig, es sei denn er ist Halter eines Dienst-, oder Blindenführhundes. Auch Hunde, die im Forstbetrieb eingesetzt werden, sind von der Steuer befreit. In einigen Fällen erlassen die Gemeinden die Hundesteuer für Tierheimhunde. Alle anderen Hunde unterliegen der Steuerpflicht. Über die Höhe der Summe entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden. Hundehalter können sich bei ihrer zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung erkundigen. Der Steuersatz liegt beim ersten Hund üblicherweise niedriger. Wird ein zweiter angeschafft oder ein sogenannter Listenhund, umgangssprachlich auch als Kampfhund benannt, muss der Halter mit höheren Steuersätzen rechnen.

Es kommt letztlich darauf an, wo der Halter wohnt, denn die Steuersätze können recht unterschiedlich sein. In einigen Fällen ist neben der kompletten Befreiung eine Ermäßigung des Steuerbetrages möglich. Ein Nachlass kann beispielsweise für Hundehalter mit niedrigem Einkommen eingeräumt werden. Auch Vierbeiner, die eine Begleithundeprüfung abgelegt haben sowie Hunde aus Zuchten werden mit einem geringeren Betrag besteuert werden. Wird ein Hund als Wachhund eingesetzt, kann der Halter ebenfalls nach Ermäßigungen fragen. In welcher Höhe diese Ermäßigungen gewährt werden, ist auch wieder vom jeweiligen Wohnort abhängig. Bei Wachhunden richten sich die Berechnungsgrundlagen nach der Entfernung des Grundstücks zur nächsten Bebauung. Im Schnitt können Halter von einer Entfernung von etwa zweihundert Metern zwischen Grundstück und nächster Ortsbebauung ausgehen. Züchten Privatleute selbst Hunde, sind die Welpen in der Regel bis zum sechsten Lebensmonat steuerbefreit.

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Eine Antwort auf Hundesteuer – Städte und Gemeinden entscheiden über Höhe

  1. David sagt:

    Finde es einfach bescheuert, dass jedes kleine Nest dies selbst bestimmen darf. Ich sehe ja schon was es für Unterschiede sind in meinem Ort und im Nachbarort. Da sind so gravierende Unterschiede in den von den Gemeinden festgelegten Beiträgen zur Hundesteuer! Würde gerne mal wissen ob das in anderen Ländern auch so ist! *Kopfschüttel*